15. Heidelberger Klavierwoche

Gesellschaft für die Kultur der Jahrhundertwende e.V., Pf. 103108, 69021 Heidelberg
in Zusammenarbeit mit dem

Haus der Kultur, Sophienstrasse 12, 69115 Heidelberg

Festivalleitung: Martin Münch

2.-12. Januar 2oo3
im dai Heidelberg - haus der kultur
Sophienstrasse 12 (Haltestelle Bismarckplatz)
Beginn: jeweils 2o Uhr
 

Donnerstag, 2. Januar 2003 (JG)
Angelo Baranello (Italien)
Ravel: Pavane
Schumann: Sonate op.22
Albéniz: Vier spanische Stücke
Prokofjew: Sarkasmen (5 Stücke op. 17)
Franz Liszt: Vallé d’Obermann, Ungarische Rhapsodie Nr. 6

Geboren 1960 in Mirabello/ Italien, studierte Klavier am Konservatorium und Kunst-, Musik- und Theaterwissenschaften an der Universität Bologna. Seit 1980 Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusikbegleiter in Europa und USA.
Freitag, 3. Januar 2003 (dai)
M. Szczepanski (Polen)
Frédéric Chopin: Fantasie f-moll op.49, Nocturne h-Dur op.62 Nr. 1, Polonaise-fantasie op.61
Paderewski: Chant d’amour, Cracovienne fantastique op.14 Nr. 6
Geboren 1974 begann er im Alter von sechs Jahren mit dem Klavierspielunterricht. 1999 gewann er den 1. Preis des 1. Internationalen Liszt-Wettbewerbs in Wroclaw.
Samstag, 4. Januar 2003 (JG)
Anita Krochmalska (Lodz)
Szymanowski: Etüde b-moll op.4/3
Paderewski: Cracovienne Fantastique op.14
Chopin: Ballade g-moll op.23, 4 Mazurkas op.68, 2 Walzer op.70 und op.34, Polonaise op.53
Die Künstlerin ist eine sehr vielseitige und kreative Künstlerin sowohl als Solistin als auch als Kammermusikpartnerin. Sie ist gegenwärtig Professorin an der Musikakademie in Lodz.
Sonntag, 5. Januar 2003 (dai)
Roberto Domingo (Brasilien)
Schumann: Papillons op.2
Villa-Lobos: Impressoes Seresteiras
Debussy: Suite "Pour le Piano"
Liszt: Après une lecture du Dante ­ fantasia quasi Sonata
Er tritt er als Solist, Kammermusiker und Liedbegleiter auf und spielt mit renommierten Orchestern. Seit `93 ist er an der Musikhochschule Karlsruhe Dozent für Klavier.
Montag, 6. Januar 2003 (JG)
Christoph Ewers (Böblingen)
Beethoven: Sonate op.31/2 d-moll
Brahms: Phantasien op.116
Liszt: Etudes d`exécution transcendante (Ausz.)
Debussy: Préludes Bd. II (Ausz.)
Ewers studierte Kirchenmusik und Klavier in Stuttgart und Hamburg sowie Medizin in Tübingen. Neben solistischen Aktivitäten tritt er als Kammermusikpartner und Liedbegleiter auf und komponierte u.a. ein abendfüllendes Musical.
Dienstag, 7. Januar 2003 (dai)
Manfred Reuthe (Berlin)
Debussy: Estampes
Messiaen: 8 Préludes,
Ravel: Sonatine in fis, Le Tombeau de Couperin
Reuthe bereiste konzertierend 11 Länder West- und Osteuropas und führte Rundfunk- und Fernsehaufnahmen durch. Bereits als 17-jähriger spielte er mit den Berliner Philharmonikern das 2. Klavierkonzert f-moll von Chopin. Seit 1973 hat er eine Professur für Klavier in Südkorea und unterrichtet an der Berliner Hochschule der Künste.
Mittwoch, 8. Januar 2003 (JG)
Fabio Toscano (Catania)
Chopin: 4 Balladen
Debussy: Estampes, Pagodes, Soirée dans Grenade, Jardin sous la pluie
Rachmaninow: Moments Musicaux op.16
1973 geboren, studierte mit Examensbestnote am Konservatorium Mailand, ausgedehnte Konzerttätigkeit in Europa und den USA. Toscano ist neben der Konzerttätigkeit auch künstlerischer Leiter des Festivals "Atelier Internazionale di Musica & Arte".
Donnerstag, 9. Januar 2003 (dai)
Martin Tchiba (Saarbrücken)
Debussy: Images ­ Heft II
Bartók: Suite op.14
Denhoff: Skulptur für Klavier I op.76,1
Bach: Präludium und Fuge h-moll BWV 869
Schönberg: Klavier-Suite op.25
Brahms: 7 Fantasien op.116
1982 in Budapest geboren studiert er gegenwärtig Klavier an der Musikhochschule Saarbrücken bei Prof. Thomas Duis. Im August 2002 gab er sein Solodebüt im weltberühmten Concertgebouw in Amsterdam. Für sein Klavierspiel erhielt Tchiba u.a. 1999 und 2000 den 1. Bundespreis beim Wettbewerb "Jugend musiziert".
Freitag, 10. Januar 2003 (JG)
Miguel Lecueder (Madrid)
Soler: Drei Sonaten
lbéniz: Córdoba - El Puerto – Triana
Villa-Lobos: Ciclo brasileiro
Ginastera: Sonate 1952
Der spanische Pianist aus Uruguay trat als Solist mit dem Sinfonieorchester Montevideo, dem Wiener Streichorchester und den Shinsei-Sinfonikern Tokio auf.
Samstag, 11. Januar 2003 (dai)
Elnara Ismailova (Aserbaidshan)
Beethoven: Sonate Es-Dur, op.31 Nr. 3
George Gershwin: vier Präludien
Ibragimova: Stimmungen
Ravel: La Valse
In Deutschland spielte sie bereits in zahlreichen Konzerten, in denen sie für ihre hervorragenden Fähigkeiten gefeiert wurde und überzeugte bei aller Virtuosität durch ihre fantasiereiche Musikalität.
Sonntag, 12. Januar 2003 (JG)
Mateo Napoli (Salerno)
Chopin: BerceuseÖ
Schumann: Sinfonische Etüden op.13
Rachmaninow: Corelli-Variationen
Liszt: Venezia e Napoli (Gondoliera - Canzone - Tarantella), Mephisto-Walzer
Matteo Napoli kann als Pianist auf eine langjährige internationale Erfahrung zurückblicken, die nach Europa, Amerika, Asien und Ozeanien führte. Er ist Dozent am Martucci-Konservatorium Salerno.


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