16. Heidelberger Klavierwoche

JAHRHUNDERTWENDE-GESELLSCHAFT
Gesellschaft für die Kultur der Jahrhundertwende e.V., Pf. 103108, 69021 Heidelberg
in Zusammenarbeit mit dem
dai
Haus der Kultur, Sophienstrasse 12, 69115 Heidelberg

Festivalleitung
für die Konzertabende der Jahrhundertwende-Gesellschaft:
Martin Münch
 

2.-11. Januar 2oo4
im dai heidelberg - haus der kultur
Sophienstrasse 12 (Haltestelle Bismarckplatz)
Beginn: jeweils 2o Uhr

Freitag, 2. Januar 2004 (JG)
Uwe Balser (Heidelberg)
Chopin: Sonate b-moll op.35, Skrjabin: Sonaten Nr.5 Fis-Dur op.53 und Nr.4 Fis-Dur op.30, Prokofiew: Sonate Nr.8 B-Dur op.84
Den 1961 in Diez an der Lahn geborenen Pianisten führten seine zahlreichen Konzertreisen, durch viele europäische Länder bis nach Japan, Aus-tralien und Korea. Daneben genießt er einen ausgezeichneten Ruf als Pädagogen, der durch zahlreiche Ehrungen seiner Schüler bei nationalen und internationalen Musik-wett-bewerben ständig genährt wird. 1999 über-nahm er die künstlerische Leitung der Jahrhun-dertwende-Gesellschaft Heidelberg und gleich-zeitig die Leitung der überregional angesehenen Konzertreihe "Freitagskonzerte".

Samstag, 3. Januar 2004 (JG)
Dan Poenaru (Rumänien)
Mozart: Sechs Variationen KV 390, Schubert: Wanderer-Fantasie, Chopin: 4 Balladen, Ravel: Pavane pour une infante defunte, Gaspard de la Nuit
In Bukarest geboren, hat mehrere nationale Preise in Interpretationswettbewerben erhalten hat, beginnt er seine Konzerttätigkeit, die er zwi-schen Solokonzerten, Kon-zerten und Aufnahmen für Radio und Fernsehen aufteilt. Ansässig in Schweiz seit 1981 bildet er sich zwei Jahre beim argentinischen Pianisten Eduardo Vercelli im Rahmen des Konservatoriums von Neuchâtel wei-ter, wo er sein Virtuositäts-Diplom erhält. Er gibt Konzerte in die Schweiz und debütiert als Solist in Deutschland mit dem 3. Konzert von Rachmaninov.

Sonntag, 4. Januar 2004 (dai)
Tanja Wagner (Landshut)
Schumann: Kinderszenen op.15, Debussy: aus den Préludes Bd.
I und II, Gershwin: 3 Préludes, Liszt: Funérailles, Etudes Nr.10
f-moll, Mephisto-Walzer

Montag, 5. Januar 2004 (JG)
I Tasti tosti (Italien)
Christina Orvieto, Liliana Flora und Paolo Flora
Rachmaninoff: Romance, Valse, Battistoni (1947): Sonatina, Panzini: Divertimento nach Motiven aus "Il Trovatore" von Verdi, Spriano (1964): "Floor-Show", Münch (1961): Sonate, Czerny: Rondeau brillant op.227, Dacci: Fantasia nach "La Traviata"
Das 2001 begründete Trio "I Tasti tosti" hat sich als Ensemble und mit der Leidenschaft von drei miteinander vertrau-ten Musikern ge-gründet mit dem Zweck, originale Literatur für Klavier zu sechs Händen zu finden. Verschiede-ne Komponisten schrieben und widmeten der For-mation ihre Kompositionen. "I tasti tosti" spielten vor kurzem eine CD für das Label "M.A.P" ein.

Dienstag, 6. Januar 2004 (dai)
Duo d‘accord
(München)
Shao-Yin Huang & S. Euler
Brahms: aus den Ungarischen Tänzen, Barber: Souveniers, Ballet Suite op.28, Schubert: Deux Marches caractéristiques D 886, Debussy: Petite Suite, Corigliano: Gazebo Dances

Mittwoch, 7. Januar 2004 (JG)
Rainer Klaas (Recklinghausen)
Münch: Klaviersonaten Nr.1 op. 6, Nr.4 op. 29, Sechs verbotene Trauermärsche op. 37, Strawins-ky: Drei Ballettsätze für Klavier: aus dem "Feuer-vogel", "Petruschka" und aus "Le Sacre du Prin-temps" Klavierfassung (2003) von R. M. Klaas (UA)
Rainer Maria Klaas, in Reck-inghausen geboren, Kon-zertexamen Hamburg 1977. Konzerte als Solist und Lied-partner in Europa, USA und Israel. Zahlreiche Ur- und Erstaufführungen, Funk- und CD- Aufnahmen.

Donnerstag, 8. Januar 2004 (dai)
Elena Kuschnerova (Baden-Baden)
Beethoven: 10 Variationen über ein Thema von Salieri, Brahms: 4 Klavierstücke op.119, Barber: Pas de deux aus Souveniers op.28, Rachmaninow: Preludium g-moll op.23 Nr.5, Chopin: Sonate Nr.3 h-moll op.58

Freitag, 9. Januar 2004 (JG)
Marco Schiavo (Italien)
Italien im 18. und 20. Jahrhundert
Cimarosa: 6 Sonaten, Scarlatti:
5 Sonaten, Galuppi: Sonaten
D-Dur, d-moll, a-moll, Casella (1883 - 1947): Toccata, Cesa (*1940): Moduli Itineranti
Marco Schiavo bekam den ersten Klavierunterricht mit fünf Jahren. Nach Studien und Meisterkursen begann 1992 in Moskau seine steile internationale Konzertkarriere, die ihn mit bedeutenden Orchestern zusammen führte.

Samstag, 10. Januar 2004 (dai)
Siiri Schütz (Berlin)
Bach/Busoni: Chaconne d-moll, Webern: Variationen op.27, Mendels-sohn: Variations sérieuses op.53 d-moll, Brahms: Händel-Variationen op.24

Sonntag, 11. Januar 2004 (JG)
Viktor Valkov (Bulgarien)
Schubert, Schumann, Vladiguerov: Inventio, Perpetuum mobile, Mendelssohn Bartholdy: Variations sérieuses d-moll op.54, Liszt: Ungarische Rhapsodie Nr.13 a-moll, Nr.3 B-Dur, Nr.9 Es-Dur, Paraphrase über Bellini: Norma
Viktor Valkov wurde 1980 in Rusia/ Bulgarien geboren. Er errang den 3. Preis beim "Konzerteum" Grie-chenland 1995, den 1. Preis beim intern. Wettbe-werb "Music and Earth" Sofia 2001 und den Grand Prix beim 1. Intern. Wettbe-werb "Seiler" Sofia 2001.
Valkov trat als Solist mit dem Sofia Solisten-Kam-meren-semble, dem russischen Philharmonischen Orchester und dem New Symphony Orchestra auf. Er machte Aufnahmen für den Bulgarischen Rundfunk und das Mazedonische Staats-fernse-hen. Seit Herbst 2002 absolviert er ein Auf-bau-studium Klavier an der Folkwang-Hoch-schule Essen. Die Kritik feierte enthusiastisch seinen Auftritt beim 4. Kissinger Klavierzyklus 2002.

Gesellschaft für die Kultur der Jahrhundertwende e.V.
Tel.: 06251 / 581 758 * Fax 06251 / 668 385
Postfach 103108   69021 Heidelberg

Festivalleitung für die Konzertabende des dai:
Monika Mayer


weitere Infos
zurück